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Schoko-Crunch-Müsli

Ich bin jetzt schon häufiger auf Instagram gefragt worden, wie ich unser Müsli mache. Das mache ich nämlich immer selber, nachdem es mich einmal aus einer Laune heraus gepackt hatte und ich das einfach mal ausprobiert habe. Genau genommen ist das super easy und so gut wie kein Aufwand, die meiste Arbeit hat nämlich der Ofen. Es ist gesünder als gekauftes Müsli, weil man weiß was drin ist und weil es viel weniger Zucker enthält und man kann es nach seinem Geschmack abwandeln.

Grundrezept für Crunch-Müsli:

200 g kernige Haferflocken
80 g Kokosraspel
45 g Sesam
70 g gehackte Walnüsse
50 g gehackte Haselnüsse
1 EL neutrales Öl
125g Honig

Zimt & Vanilleschote aus der Mühle nach Belieben

So. Man wiegt alle trockenen Zutaten ab, füllt sie in eine Schüssel und vermischt sie, zuletzt das Öl dazu, wieder gut vermischen und ganz zum Schluss den Honig, wieder gut rühren. Dann kommt die ganze Mischung auf ein Blech mit Backpapier und für 1 Stunde bei 120 Grad Umluft in den Ofen. Zwischendurch immer mal wieder durchmengen. Lasst euch nicht irritieren, den Knuspereffekt erhält das Müsli nach dem Auskühlen.

Wenn das Müsli auf dem Blech abgekühlt ist, stäube ich Kakaopulver darüber. Meistens verteile ich dann noch diverse andere Dinge auf dem Blech, zum Beispiel geschrotete Leinsamen, gehackte Cranberries, Bananenchips, Rosinen, gehackte dunkle Schokolade, gepoppten Amaranth,…. Da ist der Fantasie keine Grenze gesetzt. Dann nochmal alles gut vermischen und ab dafür in einen verschließbaren Behälter. Hält sich gute 4 Wochen mindestens, so lange überlebt das hier allerdings nie.

Viel Spaß beim Nachmachen!

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Rezept: Amerikaner

Wir essen gern Amerikaner. Allerdings habe ich in letzter Zeit oft feststellen müssen, dass die Amerikaner vom Bäcker nicht mehr so das Wahre sind. Sie sind trocken, kleben komisch oder schmecken irgendwie viel zu süß. Ich habe vor Urzeiten mal ein Rezept ausprobiert und abgewandelt, das ich euch gern mal geben möchte. Der Clou: Diese Amerikaner schmecken sogar nach 2-3 Tagen noch lecker und sind innen saftig!

 

Für den Teig braucht ihr:2v12-Apr2014
200 g Mehl (ich nehme meistens Dinkelmehl)
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
75 ml Buttermilch (wer keine hat, nimmt einfach 70 ml Milch und einen guten Spritzer Zitrone)
1/2 TL Vanilleextrakt (oder Vanilleschote bzw. geriebene Schote vom Doktor)
80 g weiche Butter
60 g Zucker
1 Ei

Für den Guss braucht ihr:
100 g Puderzucker
1 EL Milch
2 TL Zitronensaft
evtl. noch geriebene Vanilleschote bzw. Vanillemark

Den Backofen auf 180° Grad vorheizen (Umluft) und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Butter mit dem Zucker verrühren, dann das Ei dazu geben und gut unterrühren. Dann Mehl, Natron und Salz zugeben und die Buttermilch mit der Vanille. Ordentlich verrühren, bis alles schön glatt ist (mache ich meistens einfach mit dem Schneebesen).

Dann setzt man mit einem Esslöffel 6 gleichgroße Häufchen Teig auf das Backblech. Dabei solltet ihr genügend Abstand lassen, da die Amerikaner beim Backen etwas verlaufen und aufgehen. In den vorgeheizten Ofen schieben und etwa 15 – 17 Min. backen. Sie sollten eine goldbraune Farben haben. Passt auf, dass der Rand nicht zu dunkel wird. Wenn sie genau richtig sind, nehmt ihr sie raus, dreht sie rum und lasst sie auf einem Kuchengitter auskühlen.

Der Guss kommt erst drauf, wenn die Amerikaner ganz ausgekühlt sind, sonst verläuft er zu sehr. Dafür rührt man den Puderzucker mit der Milch, dem Zitronensaft und Vanilleschote in einer kleinen Schüssel an. Ist das Ganze noch etwas zu fest, kann man noch einen kleinen Schluck Milch dazu tun. Die Zuckermasse sollte aber eher fest statt flüssig sein. Am besten lässt sich die Masse übrigens mit einem Teelöffel (den nehme ich zum Verrühren) auf die Amerikaner geben. Mit einem Teigspachtel verstreiche ich den Guss dann, das geht ganz schnell und ohne große Sauerei.

Viel Spaß beim Nachbacken! 🙂

5v12-Apr2014