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Murphy, oh Murphy!

Heute, am 20.11.2015 ist der Keks genau 13 Monate und 3 Wochen alt.

Heute, am 20.11.2015 habe ich morgens das hier in der Hand gehalten:

preg2

Tja. Nun. Murphy. Ich steh drauf! ❤ Weil: Ich habe den Termin für das Hormonscreening (gehabt). Und der Herzmann und ich haben vor einer Woche unseren Ostseeurlaub 2016 gebucht, und zwar Anfang Juli. Da ich ja eine Temperaturkurve führe, kann ich sagen, dass ich heute entweder bei ES+13 oder ES+15 bin. Der Rechner spuckt mir da einen ET für Ende Juli aus. Wow. Krass. Murphy’s Law deluxe. Wie beim Keks. Soweit der Kopf.

Das Herz so: Aaaaaahhhhhh ein Baby! Du bekommst ein Baby! NOCH EINS! Ein Sommerbaby! Eines, das seine Geburtstage im Schwimmbad und Sonnenschein feiern kann und das fast immer in den Ferien Geburtstag haben wird. Der Keks bekommt ein Geschwisterchen! Ein kleines, runzeliges, rosafarbenes Schnuffelchen! Wie cool ist das denn! Fuck you, PCO, es hat wieder geschnaggelt, yay!

Und dann ist da noch ne leise Stimme, die ich derzeit ausblende. Die mich fragt, wie ich das denn bitte alles schaffen will, wo ich doch die Ungeduld in Person bin. Wenn der Keks nicht mal zwei ist. Vermutlich zwei Wickelkinder (braucht man da zwei Wickeltische?!). Der Keks noch nicht in der Kita (angemeldet ist sie ab 1.8., aber da haben die Ferien, also wirds wohl der 1.9. werden falls da nix dazwischen kommt). Rückkehr in den Job ungewiss (die verpassen der plötzlichen Vertretung bestimmt nen festen Vertrag dann), Familienleben ungewiss (wie GEHT das mit ZWEI Kindern, ich wüsst schon nicht was ich mit dem Keks machen soll während der FA-Termine?!?). Immerhin hat meine Hebamme sich sehr gefreut und mir schon zugesagt, auch wenn sie Ende Juli (natürlich!) im Urlaub ist…

Ich meine: Aaaaaaahhhhhhh!!! Wir bekommen noch ein Baby!?! Wie geil ist das bitte?!!

 

P.S.: Ich muss meinen Blog umbenennen. Hat jemand eine gute Idee? Ich schwebe nämlich gerade und kann keinen klaren Gedanken fassen.

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ES+3 (2)

Der erste Zyklus nach der Geburt begann Anfang September, als wir gerade im Urlaubs waren. Zu Hause begann ich dann wieder damit, ein Zyklustagen zu führen und morgens meine Temperatur zu messen, oral (ich nutze dafür das Domotherm Rapid mit zwei Nachkommastellen für so 3-5 Minuten, das misst nämlich weiter nachdem es schon gepiept hat). An Tag 44 war meine Temperatur immer noch im Keller, als plötzlich eine Blutung einsetzte. Die dauerte auch nur so 4 Tage, wobei der erste und letzte Tag mehr Schmierblutung waren. Gut, nach anfänglicher Verwirrung akzeptierte ich also, dass das ein Zyklus ohne Eisprung war. Zwar kürzer als die bisherigen Zyklen, aber ohne Eispung kann das ja auch nix geben. Klingt doof, aber ich fühlte mich, als sei ich irgendwie kaputt, weil mein Körper nicht so mitmacht wie ich das gern hätte. Ich rief also beim Frauenarzt an und machte einen Termin für eine Vorbesprechung, was man gegen diesen komischen Zyklus unternehmen kann (der letzte Termin Anfang 2014 wurde ja nicht mehr wie geplant durchgeführt).

Ich mache also weiterhin jeden Morgen meine Messung und zack, an ZT18 hatte ich eine hohe Messung, schob das aber auf die grauenvolle Nacht und das zigmalige Aufstehen und kennzeichnete den Wert als „fragwürdig“. An ZT19 war der Wert dann wieder unten, sodass ich mich bestätigt sah. An ZT20 war der Wert dann wieder richtig hoch, inklusive ganz leichtem Ziehen. Heute ist ZT22 und die Temperatur ist noch oben, den 3. Tag in Folge. Jetzt ist es ja nicht so unüblich dass die Temperatur nach dem Eispung nochmal kurz absackt. Die Nacht war allerdings wirklich mies, sodass ich denke, dass ich heute bei ES+3 bin. Morgen ist der Frauenarzttermin; selbst wenn es geklappt hätte, würde man nichts sehen. Ich gehe trotzdem hin und lasse mich beraten und Blut abnehmen. Die sollen bitte auch din Schilddrüsenwerte nehmen, und zwar alle.

Warum ich den Beitrag schreibe: Theoretisch ist es noch viel zu früh, um überhaupt etwas zu merken, weder PMS noch Anzeichen für eine Schwangerschaft. Das hCG wäre im Blut ja nicht mal nachweisbar, keine Einnistung erfolgt. Praktisch schmerzen meine Br*stwarzen etwas. Die Herzchen könnten passen. Ich habe unreine Haut. Bin echt gespannt.

Projekt Chaoskräcker

Als ich vor 2 Monaten beim Frauenarzt war, weil ich dachte, dass die Übelkeit evtl. an einer Schwangerschaft liegt, sagte er mir ja, das die beiden Eierstöcke wieder nach PCOS aussehen. Er empfahl mir, „weiter Gewicht zu reduzieren“ und abzuwarten. Ich wiege derzeit 70,6 kg bei 163 cm Größe, das ist noch etwas mehr (3 kg) als vor der Schwangerschaft, aber fast 10 Kilo weniger als vor der Ernährungsumstellung, die ich vor 3 Jahren machte. Seit diesem Frauenarzttermin versuche ich also, irgendwie wieder weiter runter zu kommen gewichtstechnisch – und ja, ich fühle mich so auch noch nicht wohl. 1 Kilo habe ich seitdem geschafft. Eigentlich müsste ich Sport machen, anders geht es nicht so gut, das weiß ich von mir schon. Ich hatte immer große Probleme abzunehmen (die Schilddrüse würde mal gecheckt, scheint alles okay). Gerne würde ich wider Badminton spielen gehen, aber jetzt wieder einsteigen und sich in einem Verein anmelden, wo doch bitte bitte Nummer zwei bald kommen soll? Erscheint mir blöde, weil gerade Badminton ja dann schon in der frühen Schwangerschaft nicht mehr gespielt werden sollte. Und laufen, bei dem Wetter? Da kriegt mich nicht mal ein Hund vor die Tür, noch dazu im dunklen, weil ich ja nur laufen könnte wenn der Mann zu Hause ist und auf den Keks aufpasst, noch dazu wo ich eh null Kondition habe gerade und erstmal viele Gehpausen einlegen müsste. Also bleibt es bei der Ernährung und sich zäh dahin schleppenden Grammzahlen, wenn überhaupt.

Die nächste Sache ist der Zyklus. Ich bin heute an ZT 40 und habe eine Basaltemperatur von 36,1 Grad gehabt. Immer noch unten. Es zieht nichts. Kein Eisprung in Sicht. Es zeichnet sich also nicht ab, dass irgendwann mal was passieren mag, mein verkorkster Zyklus dank polyzystischer Ovarien ist also genauso mindestens blöde wie vor der Schwangerschaft mit dem Keks, wenn nicht sogar noch blöder. Ich fragte beim letzten Termin auch gleich, was wir machen wenn es wieder so lange Zyklen sind. Mein Frauenarzt hat da die Ruhe weg, er sagte, wir warten ein paar Zyklen und sehen dann weiter. Ja. An sich hätte ich da kein Problem mit, aber während andere Frauen eben mal 2-3 Monate warten, weiß ich gar nicht wie lange ich überhaupt warten müsste, bis der erste Zyklus sich dem Ende zuneigt. Das macht mich wahnsinnig und traurig und angespannt und ungeduldig. Denn es soll doch nächstes Jahr ein Geschwisterchen für den Keks geben, bitte. Es wäre so schön, wenn die Kinder nicht so weit auseinander wären. Und auch arbeitstechnisch wäre wohl alles einfacher. Denn: Mein Arbeitgeber hat plötzlich doch eine Elternzeitvertretung für noch 2 Jahre eingestellt und dann telefonisch durch neue Teamchefin verlauten lassen, dass er mich in der Elternzeit nicht braucht, schon gar nicht in Teilzeit (obwohl noch genug outgesourcet werden muss!). Und nach der Elternzeit (beantragt habe ich ja 3 Jahre mit der Absicht, in der Elternzeit Teilzeit arbeiten zu gehen, was bekannt war) bittegerne nur in Vollzeit. Das bedeutet, dass ich meinen gesetzlichen Anspruch auf eine Teilzeitbeschäftigung in der Elternzeit ab nächstem Oktober 2016 ggf. gerichtlich durchsetzen müsste. Das könnte ich mir sparen (erstmal zumindest), wenn ich 2016 schwanger wäre. Vom Geld mal ganz abgesehen – da würde ich sogar das Elterngeld nach dem vollen Gehalt berechnet bekommen, weil ich ab November nämlich gewerblich nähe und meine freiberufliche Designtätigkeit wieder aufgenommen habe, weswegen sich der Berechnungszeitraum auf 2014 schieben lässt, aber das nur am Rande. Ich habe jetzt schon Bauchschmerzen, wenn ich an die Arbeitssituation denke. Es wäre so viel einfacher erstmal, wenn es jetzt bald klappt, was ja eh geplant ist. Womit wir wieder beim Zyklus sind, der zuerst mal klappen muss.

Ich bin hin- und hergerissen zwischen „dem Körper noch etwas Zeit geben“ und „das wird ohne Hilfe alles wieder ewig dauern“. Ich möchte keinen großen Abstand zwischen den Kindern haben, zwischen meiner eigenen Schwester und mir liegen 6 Jahre und das ist einfach nur total blöd. Mich wurmt das total, dass ich nicht richtig funktioniere, irgendwie kaputt bin. Während andere 2-3 Chancen haben, schwanger zu werden, warte ich immer noch darauf dass eines der vielen Eier mal springen möchte.

Ich nehme derzeit wieder Ovaria comp., sonst nichts. Tee bekomme ich einfach nicht runter, Mönchspfeffer etc. will ich nicht einfach so einschmeißen. Und so verschiebe ich momentan jeden Tag meinen Anruf beim Frauenarzt auf den nächsten Tag, weil ich insgeheim befürchte, dass der mich für versessen hält wenn ich jetzt schon da anrufe und meine Hormone checken lassen möchte. Soweit ich weiß wird das ja an bestimmten Zyklustagen am Anfang gemacht, also müsste ich sowieso warten bis ich das nächste mal dann da bin. Und wann das wohl sein mag, steht in den Sternen.

1 Jahr Krawallkeks

Ein Jahr! Ist das der Hammer? Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich bin so stolz und melancholisch und sentimental und überhaupt, es ist soooo viel passiert in den letzten Wochen und ich komme einfach nicht zum Bloggen, weil immer etwas anderes wichtiger ist. Vermutlich wird das hier jetzt auch etwas länger deswegen, holt euch am besten jetzt noch schnell einen Kaffee oder Tee und einen Keks. 😉

Der Keks

Motorik

Du läufst! Zwei Tage vor deinem Geburtstag hast du entschieden, dass du jetzt mutig genug bist, auch ohne eine Hand von uns zu laufen. Im Urlaub Anfang September hast du deinen Buggy schon die ganze Promenade in Grömitz rauf- und runtergeschoben, bist an der Hand gelaufen wie eine Große und hattest überhaupt viel Spaß dort. Frei gestanden hast du auch sehr oft, aber laufen wolltest du nicht allein, was auch okay war! Und vorletzten Freitag saßen dein Papa und ich abends auf dem Teppich und haben mit dir gespielt und gequatscht und auf einmal machst du deine ersten Schritte auf uns zu, das waren bestimmt 8 Schritte, die du ganz allein und schon sehr sicher gelaufen bist! Du hast einen kurzen Zwischenstopp eingelegt, dich gefreut und bist dann gleich weiter zum Couchtisch gelaufen. Wir waren ganz baff, da war nix zu erkennen vom Schwanken oder Stolpern, sondern du bist da einfach ganz souverän hingelaufen. Hach, mein großes Mädchen! Seitdem läufst du immer wieder mal allein, aber nur drinnen bisher, draußen magst du immer noch eine Hand oder deinen Buggy zum Festhalten haben.

Ansonsten ist gerade sortieren und ein- und ausräumen in. Wir haben Kastanien gesammelt und die werden auch fleißig in eine leere Kräuterflasche aus der Metro gesteckt. Du sortierst dein Essen, du räumst die Bauklötze ein und aus, stapelst deine Stapelbecher ineinander und steckst gefühlte hundert Mal den Fuchs in deinen neuen Puppenwagen und holst ihn wieder raus. Du kletterst sehr gern aufs Sofa und wieder runter (und versteckst dich hinter den Kissen), auch die Treppe rauf und runter oder von unserem Ehebett. Das machst du auch ganz prima, immer mit den Füßen zuerst und ganz langsam. Bei der Treppe hältst du dich entweder seitlich an den Streben fest und gehst wirklich selbst hoch oder du krabbelst, beides geht super, wobei krabbeln für dich derzeit noch schneller geht.

 

Essen

Du kannst immer besser mit dem Löffel essen und piepst auch mit der Gabel schon gut Brotstücke oder Fleisch auf. Allerdings wirst du jetzt gerade mäkelig, was das Essen betrifft. Etwa zwei Wochen lang wolltest du weder Toast noch Brot essen, was eine kleine Herausforderung war, da du auch kein Müsli magst und Milch nicht trinkst. Dann ging beides wieder, nur die Randstücke flogen sofort vom Teller. Ich muss sie dir immer noch abschneiden, weil du sie nicht essen willst und immer gleich aussortierst. Leider legst du das, was du nicht magst, nicht einfach neben den Teller, sondern schmeißt es auf den Boden. Da hilft auch kein Schimpfen oder vormachen oder erklären. Es gibt Tage, da isst du alles ohne zu meckern, dann gibt es Tage, da tust du absolut angewidert wenn es etwas gibt, das du sonst gern magst. Ich habe noch nicht raus woran das liegt, es sieht zumindest nicht danach aus als hättest du einfach nur keine Lust darauf. Überhaupt möchtest du jetzt immer von unserem Teller probieren, obwohl da meistens dasselbe drauf liegt wie bei dir (und DANN isst du auch Brotrinde oder das, was kurz vorher von deinem eigenen Teller flog). So bist du auch auf den Geschmack von Erdnussbutter gekommen und hast auch schon Marmelade und Nuss*li probiert und für gut befunden. Manchmal bekommst du daher morgens auch ein Stück von deinem Toast damit. Neues Obst hast du auch kennengelernt, Mandarinen magst du nicht, aber Pflaumen findest du super.

Für nachts haben wir dir jetzt doch eine Trinkflasche gekauft. Daraus kannst du zwar trinken, brauchst aber noch Hilfe. Du verstehst noch nicht, dass du die Flasche am Ende nach oben halten musst, damit du keine Luft ziehst. Es ist der Kidd* Cup geworden von N*k.

 

Schlafen

Ich traue es mich kaum zu schreiben, weil bestimmt Murphy auch mitliest, aber seitdem du laufen kannst, sind die Nächte wirklich besser geworden, und zwar deutlich! Du hast seit deinem Geburtstag FÜNF Nächte in Folge durchgeschlafen, von abends gegen acht bis morgens um sechs! Das ist soooo toll! In der Nacht auf heute warst du um halb 5 für 20 Minuten wach, aber du bist auch tierisch erkältet und hast nicht gut Luft bekommen.

Du machst immer noch zwei Schläfchen, was ich etwas doof finde, da man sich so eigentlich nichts vornehmen kann. Meistens schläfst du gegen 9, halb 10 für 1:20h und dann gegen halb 3 nochmal bis 4, da ist der Nachmittag schon fast rum.

Wir dachten ja, dass du im Urlaub nicht so gut schläfst, weil die vertraute Umgebung fehlt. Falsch gedacht! Du hast eigentlich sehr gut geschlafen. Wir hatten dort ein Reisebett zur Verfügung, allerdings ohne Matratze, deshalb hatten wir die zwei Decken aus dem Auto gefaltet und untergelegt. Leider haben wir dich beim Insbettgehen oft ungewollt geweckt, da du im selben Zimmer schliefst wie wir und das Bett dort knarzte bei Belastung. Als wir wieder zu Hause waren, haben wir jedenfalls erstmal ein Reisebett mit Matratze für dich bestellt. Dienstag probieren wir das aus, dann fahren wir zwei nämlich nach NRW zu meiner schwangeren Freundin für zwei Tage.

 

Sprache

Wow! Wir dachten ja, dass du viel früher läufst, weil du motorisch alles so früh gemacht hast im Verhältnis. Aber es scheint so, dass du das Laufen zugunsten der Sprachentwicklung erstmal gestoppt hattest. Was da an an Wörtern schon aus dir herauskommt, erleichtert uns den Alltag und lässt uns manchmal verblüfft oder grinsend schauen. Eines Abends, als ich dir ein Stück Brötchen gab, sagtest du beispielsweise „Daaake!“ Und das lässt sich reproduzieren. Bei Instagram habe ich ein Video davon hochgeladen, so niedlich ist das! Ich glaube, ich fange mal eine Liste an.

Mama, Papa, Bu (Buch), Ba (Ball), Baaa (Bär), Datzä (Katze), Daaake (Danke), Bluu (Blume), Wawa (Hund), da/datta/daaasda/iddass (das da oder was ist das), dinnn (trinken), eeeeyy (streicheln oder bürsten), Peppa (Treppe)

Du verstehst schon erstaunlich viel und nickst jetzt nur noch, wenn du wirklich etwas willst oder ja meinst, nicht mehr wie am Anfang, wo das noch eine 50/50 Chance war.

 

Sonstiges

Du bekommst gerade drei Backenzähne auf einmal. Bei einem sind 2 Spitzen schon durch, beim zweiten 1 Spitze. Das macht dir sehr zu schaffen, du sabberst sehr viel derzeit und wurschtelst dir auch ständig im Mund herum. Zur U6 waren wir zwei Tage nach deinem Geburtstag, dort maß man 9650 Gramm auf 75cm, aber wir glauben dass die Länge nicht stimmt, denn vor ein paar Wochen haben wir bei dir 78cm gemessen und die 74 ist dir zu kurz an den Armen und Beinen, da gehen nur noch Bodys. Im Urlaub bist du zum ersten Mal mit Hilfe gerutscht, das fandest du toll. Bei gutem Wetter gehen wir jetzt mindestens einmal am Tag auf den Spielplatz zum Schaukeln und Rutschen, manchmal in den Sandkasten. Es gibt dort auch viel Kies, den findest du derzeit interessanter als den Sand.

 

Mama und Papa

Ich bin wieder im Rennen. 😀 Soll heißen, pünktlich am zweiten Tag im Urlaub entschied mein Körper, dass es jetzt Zeit sei für den Zyklus. Ich kann sagen, dass es schmerzhafter ist, aber wie vor der Schwangerschaft auch nur 3-4 Tage dauert und nicht stärker ist. Bei dem was man so liest, denke ich, dass ich da Glück gehabt habe. Eine Woche nach Ende der Regelblutung war die Übelkeit übrigens komplett weg; es scheint also, als hätte ich tatsächlich extrem auf die Hormonumstellung reagiert. Leider sind inzwischen auch die Kopfschmerzen wieder in gewohnter Intensität und Ausprägung da (täglich). Die habe ich nun wirklich nicht vermisst in der Schwangerschaft und Stillzeit!

Ich bin euch ja noch eine kurze Zusammenfassung schuldig bzgl. meines Arzttermines. Schwanger war ich wie gesagt nicht, leider stellte der Frauenarzt auch wieder mehrere Eibläschen in unterschiedlichen Reifestadien fest, also wieder die Diagnose PCO, wie vor der Schwangerschaft mit dem Keks. Ich bin heute bei Zyklustag 28 mit niedriger Temperatur seit Zyklusbeginn, also exakt wieder so wie vorher auch. Ich hoffe nur, dass wir nicht wieder so lange warten müssen. Meine Zyklus-App sagte, dass ich vor dem Keks den Eisprung an Tag 40 hatte und im Schwangerschaftszyklus an Tag 56. 😦 Es wäre wirklich toll, wenn in 2016 ein GeschwisterKind käme, sowohl für den Keks als auch in Bezug auf meinen Job, bei dem man mir letztens mitteilte, man wolle keine Teilzeitkraft, weder in noch nach der Elternzeit. Ich müsste das also ggf. gerichtlich durchsetzen, das Gesetz steht da ja auf meiner Seite, aber ehrlich gesagt wäre mir ein zweites Kind lieber, da wir das eh so geplant haben und es meiner Meinung nach keinen Sinn macht, für ein paar Monate vor Gericht zu ziehen….

Sonst gibt es nicht mehr viel Neues. Der Herzmann war jetzt 7,5 Wochen zu Hause (Urlaub/Elternzeit), und es ist Hammer, wie schnell man sich daran gewöhnt. Seit dem 1.10. geht er nun beim neuen Arbeitgeber arbeiten und wir müssen uns alle erst wieder etwas zurechtfinden. Der Keks versteht nicht so ganz warum ihr Papa nun nicht mehr den ganzen Tag da ist und wir müssen für morgens eine neue Routine entwickeln, da der Mann nun einen längeren Arbeitsweg hat und wir morgens noch frühstücken wollen.

Ich suche derzeit nach Ideen, was wir unternehmen können, denn das Babyschwimmen ist in 3 Wochen zu Ende und Kurse werden hier kaum angeboten. Leider arbeiten die meisten Mütter hier im Ort nach einem Jahr schon wieder, sodass man nur nachmittags was unternehmen kann, da der Keks aber meist bis 16 schläft und die anderen um 18 Uhr uuuunbedingt ihre Breimahlzeit geben müssen…… Ich bin froh dass wir das nicht so schlaguhrmäßig machen sondern flexibel gestalten.

zusammenfassend lässt sich also sagen: Wir hibbeln dann mal. Hibbeln jemand mit?

Von Übelkeit und dem Schlafen…

Um die Spannung etwas rauszunehmen: Der Test heute morgen war negativ. Leider –  aber eigentlich habe ich auch nicht mit dem zweiten Strich gerechnet, auch wenn ich ihn mir gewünscht habe. Der Herzmann und ich waren auch beide ein wenig enttäuscht. Mir ist zwar seit ein paar Tagen immer mal mehr, mal weniger übel, ich bin auch abends auf dem Sofa einmal eingeschlafen und es zieht ein wenig, aber sonst habe ich einfach kein Schwangerschaftsgefühl, nicht an der Oberweite und auch sonst irgendwie nicht. Dass ich dann doch einen Frühtest gemacht habe heute, lag an mehreren Dingen. Zum einen an Twitter – dort riet man mir, wirklich mal zu testen. Zum anderen bemerkte mein Onkel gestern, ich „strahle von Innen heraus“, und das fand ich dann doch etwas seltsam, zusammengenommen mit den anderen Dingen. Nunja.

Es ist gar nicht so einfach, schwanger zu werden wenn man noch stillt und zu den (offenbar sehr wenigen!) Frauen gehört, die tatsächlich keine Blutung bekommen auch wenn sie nur noch selten stillen. Wir sind aktuell beim Einschlafstillen gegen 19 Uhr, dann etwa 22:30 nochmal und dann nachts meistens einmal, selten zweimal. Tagsüber wird nicht mehr gestillt und der Keks verlangt auch nicht mehr danach. Jetzt hat der Mann Urlaub und Elternzeit und ist bis Ende September zu Hause, da wollen wir versuchen dass sie mal nachts bei sich schläft. Sie wurschtelt nämlich ganz arg herum (und wenn sie keinen Schlafsack anhat – wie bei den Temperaturen aktuell – noch mehr) und das bewirkt, dass wir alle nicht wirklich gut schlafen. Heute Abend wird das also mal probiert. Ihr Schlafverhalten hat sich eh geändert seit sie zehn Monate alt ist, wie auf einen Schlag. Sie wird immer noch zwischen 6:30 und 7:30 wach, schläft aber jetzt nur noch zweimal am Tag, meistens einmal kürzer (40 Min) und einmal länger (1:20 oder 2h), ehe es gegen 19/20h ins Bett geht. Ich hoffe für uns alle, dass das gut klappt und wir wieder mehr Schlaf bekommen. Vermutlich spielt auch der achte Zahn mit rein, der sie seit fast 3 Wochen auf Trab hält und nicht rauskommen will.

Jedenfalls – ich hoffe, dass mir nur durch die Hormone ständig so schlecht ist. Dass es der Eisenwert ist, daran glaube ich auch nicht so ganz, immerhin war der auch am Ende der Schwangerschaft sehr gut und an der Ernährung habe ich ja nichts geändert. Wir werden dem Zyklus jetzt mal noch Zeit geben bis der Keks Geburtstag hat und schauen, wie es dann mit dem Stillen ist, ggf. werde ich dann nochmal einen Termin beim Frauenarzt machen.

Da fällt mir ein – ich sollte dann wohl auch den Blogtitel ändern. Hat jemand eine nette Idee? 🙂

Geschützt: Geburtsbericht Krawallkeks

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Sie ist da!

Derzeit komme ich nicht zum Schreiben, und das hat einen Grund: Unser kleines Wunder hatte es plötzlich ganz eilig und ist am 27. September um 5:05 Uhr ausgezogen. Sie wog 3585 Gramm bei 50 cm Länge und 35 cm Kopfumfang. Die Geburt war anstrengend; ich tippe derzeit immer mal am Bericht, wenn sie mich lässt. Uns geht es soweit ganz gut; wir genießen die Zeit zu dritt und können kaum glauben, dass die erste Woche schon um ist. ♥

So langsam…

Ist das spannend!

Heute ist Tag 11. Meine Temperatur ist höher als an allen anderen Tagen der Hochlage. Ich habe etwas wie ganz leichten Muskelkater im Bereich um und hinter dem Bauchnabel. Also viel höher als sonst zur Mens. Mir ist flau im Magen. Meine Brust ist sensibel. Gestern habe ich eine Viertelstunde auf der Toilette gehockt, weil mein Kreislauf komplett im Keller war und ich etwas Durchfall hatte. Die Kollegen stellten gestern fest, dass ich ziemlich zickig sei in den letzten Tagen (seh ich aber nicht so! 😀 ). Ich renne tagsüber mindestens einmal pro Stunde zum Wasserlassen und nachts 2-3 Mal. Ich fühle mich irgendwie anders, ich kanns gar nicht beschreiben.

Mein Plan für heute: Warten bis nach der Arbeit und dann schnell zu dm und einen Frühtest kaufen. In der Mittagspause laufen da zu viele potentielle Spitzel Kollegen rum. Und dann mal schauen wie lange ich es aushalte, nicht zu testen. Eigentlich wollte ich ja immer bis mindestens NMT warten. Andererseits wäre der quasi morgen oder Freitag oder so, genau weiß ichs eben bei meinen verkorksten Zyklen nicht. Oh Mann. Das wär’s ja. Wenn das jetzt geklappt hätte. Wo ich doch am Montag zum Hormonstatus kommen soll. Krass.

Lustigerweise befindet sich die liebe Schokolane gerade in derselben Situation. 🙂

Einbildung ist auch eine Bildung (?)

Und da ist sie wieder, die Nervosität, die sich irgendwann nicht mehr wegschieben lässt. Man kennt das: Um den vermuteten Eisprung herum ist man hibbelig, weil man ja den richtigen Zeitpunkt abpassen sollte (umso blöder, wenn man nie genau weiß wann was passiert). Die paar Tage danach sind dann entspannter, man denkt nicht mehr dauernd nach und fragt sich, ob’s diesmal geklappt hat. Und je näher man dem NMT (Nicht-Mens-Tag, also dem Tag, an dem man die Blutung bekommen müsste) kommt, desto nervöser wird man wieder. Man horcht in sich hinein, interpretiert jedes Bauchgrummeln als sonstwelche eventuellen Anzeichen und macht sich dadurch noch verrückter. Morgens beim Temperaturmessen bangt man um jedes Zehntelgrad, das da mehr oder weniger angezeigt wird, man achtet unterbewusst auf idiotische Kleinigkeiten und versucht sich selbst krampfhaft einzureden, dass das diesmal nur PMS sind. Weil: Man will sich ja nicht verrückt machen. Also sagt man sich Mantra-mäßig „Das isnd eh nur PMS. Kein Stress. Das sind eh nur PMS. Kein Stress.“ Und hofft insgeheim, dass man selbst doch Unrecht hat. Was ich sonst ja nie tun würde!

Diesmal allerdings ist es anders. Nach meinem letzten Megazyklus (52 Tage insgesamt) habe ich diesmal den Eisprung noch später gehabt. Aber immerhin hatte ich einen (man muss das ja positiv sehen). Da ich keine Ovulationstests benutze und bzgl. der NFP (natürliche Familienplanung) auch nur meine Basaltemperatur messe und nichts anderes kontrolliere, konnte ich diesmal den Zeitpunkt nicht hundertprozentig festlegen. Ich hatte nämlich folgende Kurve:

kurve-zyklus4

Heute, am 13. Januar, bin ich demnach entweder an Tag 9 oder an Tag 7 (der erste kleine Ausschlag war während der Erkältung im Dezember). Am Samstagmorgen bin ich früh aufgewacht und war danach den ganzen Tag über hundemüde. Ich hatte schlechte Laune, obwohl wir abends beim Neujahrsfeuer waren, war super schnell gereizt und genervt. Gut, das hatte ich in den letzten Zyklen auch oft. Aber! Ich hatte schon morgens das Gefühl, meinen BH zu sprengen, und DAS hatte ich noch nie. Allerdings scheine ich in jedem Zyklus neue Prämenstruelle Syndrome zu entdecken. Und ich will ja nicht hibbeln. Also wieder das Mantra. Allerdings ist auch dem Herzmann aufgefallen, dass sich da was verändert hat. Er hat daher PMS mal in Pro-Mops-Syndrom umbenannt. 😀 Samstagabend war die Brust dann auch richtig berühungsempfindlich. Letztes ist heute ein winziges Bisschen besser. Seit Samstag habe ich außerdem so ein Zupfen im Unterleib, das nicht so stark ist wie sonst vor der Mens. Und am Sonntag habe ich vor dem Frühstück unbedingt ein Ei mit Majo haben müssen.

Am 20. Januar habe ich einen Termin bei meinem Frauenarzt zur Vorbesprechung, was wir gegen meine langen Zyklen unternehmen können. Ich hatte diesen Zyklus also schon halb abgeschrieben. Und jetzt? Jetzt hibbel ich wieder. Verrückt!

Die Antwort auf alle Fragen

Zweiundvierzig! Als ob das eine zufriedenstellende Antwort wäre. Ist sie nicht. Ich bin heute bei Tag 42 angekommen und fühle mich so lala. Ich sehe aus wie ein Kirschstreuselkuchen (der Abdeckstift hat sich echt gelohnt) und habe ein permanentes nerviges Ziehen im Unterleib. Ich bin hundemüde (erster Arbeitstag nach 2 Wochen Urlaub) und war um halb neun schon genervt von allem und jedem. Mann. Und dann ging gestern die Temperatur auf 36,44 hoch – ich dachte schon Na?? – um heute auf 36,41 zu fallen. Gnah. In einem Anflug positiven Denkens habe ich gestern auch gleich brav mit den Bryophyllum Globuli angefangen (weil Temperaturanstieg und so, ne?). Tja. Toll.

Den halben Tag denke ich schon darüber nach, endlich bei meinem Frauenarzt zwecks Hormonstatus anzurufen. Mach ich nach Feierabend von zu Hause aus. Hinterher bekommt das noch jemand mit hier und dann kann ich die Gehaltserhöhung ab Mai bestimmt vergessen. Nur was sag ich ihm? „Ja hallo, hier ist die Drachenkatz, wir hatten bei meinem letzten Termin darüber gesprochen dass ich kommen soll, wenn ich bis Januar nicht schwanger bin. Ja, ich war die, die zwischendurch mal dachte, dass sie eine Eileiterschwangerschaft hat. Richtig, genau die, bei der Sie dann links sehr viele Eibläschen gesehen hatten und bei der Sie sich was von wegen „polyzystisches Ovarium, aber rechts sieht gut aus“ gemurmelt hatten. Jetzt hätt ich gern einen Termin zur Blutabnahme um festzustellen, was meine Hormone so machen. Wann weiß ich leider nicht. Kann sich nur noch um Jahre handeln, bis da was springt.“ Ach Mann. Das ist alles so blöd. Man kann’s nicht planen. Das macht mich wahnsinnig. Ich plane nämlich gern und viel. Beim Hausbau habe eigentlich immer ich geplant und organisiert. Entschieden haben wir natürlich zusammen. Und jetzt hockt man da, kann Globuli nehmen, Tee trinken und sich auf den Kopf stellen, ohne dass das was bringt. Vielleicht bin ich zu ungeduldig. Vielleicht. Vielleicht habe ich zu viel von den wirklich sehr ruhigen Tagen im Urlaub erwartet. Kann sein. Aber es ist einfach nur frustrierend, wenn man sich eingestehen muss, dass man irgendwie kaputt ist. Defekt.

Natürlich habe ich gelesen, was ein PCOS ist. Woher das kommt, was man dagegen machen kann. Falls ich das überhaupt habe. Also „vermännlicht“ bin ich schonmal nicht. Meine Stimme ist nicht ganzso weiblich, also im Sinne von hoch oder sanft, aber das ist schon alles. Ich habe keine starke Behaarung. Ich habe keine Diabetes. Was das Gewicht betrifft, so habe ich im letzten Jahr 11,5 Kilo durch eine super einfach durchzuhaltende Ernährungsumstellung abgenommen. Mein BMI beträgt aktuell 25,4 (Normalgewicht ist zwischen 20 und 25) – aber ob das so drastisch ist? Klärung bringt da nur dieser Hormonstatus, wo man zwischen dem 3. und 5. Zyklustag Blut abgenommen bekommt. Wann auch immer das mal wieder soweit ist. Nachher rufe ich mal an und frage, ob ich dann einfach reinkommen soll zur Abnahme. Oder ob ich vorher noch einen Besprechungstermin brauche. Hach. Mann. Sorry fürs In-den-Blog-Heulen.