Vom Essen

Mich beschäftigt seit einigen Wochen ein Futter-Phänomen. Gelüste in dem Sinne, dass ich dauernd und ständig Lust auf dasselbe Essen habe, habe ich eigentlich nicht bzw. wechselt das immer mal, ein paar Tage lang sind es Backofenpommes, dann Salat, dann Reis oder Kartoffeln mit Kräuterquark. Süßspeisen a la Pfannkuchen, Milchreis und so gehen derzeit gar nicht. Dafür habe ich Lust auf gut Gewürztes, auf viel Pfeffer und – Senf. Den könnte ich sogar löffeln, einfach so, pur! Das ist es aber nicht, was ich meine. Ich habe einen Tag in der Woche, an dem es vollkommen egal ist, was ich esse – ich habe einfach ständig Hunger. Meistens ist das montags. Dann reicht die normale Menge einfach nicht und ich schiebe einen Müsliriegel hinter einen Apfel, wo ich sonst zwischen Frühstück und Mittagspause gar nichts zu essen brauche, und ab halb 12 fiebere ich dann der Pause entgegen und ignoriere meinen bedrohlich knurrenden Wolf Magen. Nachmittags geht das dann genauso weiter und abends muss ich zwischen 5 und 6 schon kochen, weil ich sonst am Tischtuch nage. Nur warum ist das so? Wie gesagt, das habe ich nur an einem Tag in der Woche. Ich habe schon versucht, bei jeder Mahlzeit Kohlenhydrate zu essen, noch mehr als sonst zwischendurch zu trinken, Süßes zwischendurch zu essen, besonders viel Eiweiß – nix. Ich komme mir immer noch vor wie eine Bärin nach dem Winterschlaf. Es hilft dann auch wirklich nichts anders außer essen. An sich ja nicht schlimm, aber was mich eben so verwundert, ist dass es nur an einem einzigen Tag in der Woche so schlimm ist. An allen anderen Tagen komme ich problemlos mit drei Mahlzeiten aus, vielleicht vormittags mal nen Apfel, wenn ich morgens nur Quark mit Obst esse. Der Herzmann vermutet schon, dass das Zwergi am Fresstag 2 Zentimeter wächst und dann den Rest der Woche einfach chillt. Das ist auch nicht wirklich Heißhunger, sondern eben echter Hunger, mit Magenknurren und so. Hm. Wie war bzw. ist das denn bei euch so?

Advertisements

2 Kommentare zu “Vom Essen

  1. ankeline 28. März 2014 um 12:59 Reply

    Essen ist ja gut, das Kindlein muss ja wachsen… 😃
    Bei mir war’s mehr so, dass ich Ekel gegen so manches hatte. Brot zum Beispiel. Konnte nur ganz helles Brot ganz ohne Körner essen. Seltsam… Da wurde selbst einkaufen gehen echt kompliziert… Fisch fand ich auch ganz furchtbar.
    Aber vielleicht hat der ❤Mann ja Recht und dein Baby fast den Rest der Woche? Lustige Vorstellung!

  2. Frl. Null.Zwo 28. März 2014 um 22:22 Reply

    Ich habe in den ersten 12 Wochen tageweise auch gefuttert, anfangs oft gegen die Übelkeit. Dann auch immer öfter, weil ich dann wirklich Kohldampf hatte. Dann wieder ein paar Tage „normal“, um mir anschließend wieder alles unter die Nase zu schieben, was mir in den Sinn kommt. Inzwischen sind diese ganz schlimmen Hunger-Attacken vorbei, dafür esse ich jetzt wieder viel öfter, weil schon nicht mehr so viel reinpasst und ich auch vor allem abends mal saures Aufstoßen habe.
    Ich achte aber auch wenig auf Ausgewogenheit und auch nicht auf den Waagenzeiger. Von einer derartigen Zwang halte ich wenig, habe aber auch immer alle Kilos wieder schnell (eigentlich zu schnell) verloren.
    Nimm es hin, Dein Körper weiss in der Regel, was er braucht 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: